DIE LIEBHABERIN

Als die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Belén einen Job als Hausmädchen bei einer reichen Familie annimmt, bekommt sie erstmals in ihrem Leben einen der entlegenen Außenbezirke von Buenos Aires zu sehen. Hohe Mauern schützen das Anwesen, hinter dem dschungelähnliches Gebiet liegt. Auf einem ihrer Spaziergänge entdeckt Belén ein Nudistencamp. Ihre heimlichen Besuche als Voyeurin häufen sich, doch schließlich wird sie von der Nudisten-„Familie“ als vollwertiges Mitglied aufgenommen und erlebt nie gekannte Zügellosigkeit und Harmonie. Doch der Zusammenprall zweier Welten erzeugt eine Reibung, die nicht ohne Folgen bleibt...

"Rinner entwickelt seine lakonische Romanze in eine vollkommen ungeahnte Richtung, schrammt am Surrealen vorbei ins Groteske, ohne je ins Lächerliche abzurutschen." (ORF)

"Eine exquisit inszenierte Komödie mit trockenem Humor im Stile von Jacques Tatis Mon oncle." (FilmSociety Lincoln Center New York)

"Nicht im Dialog, sondern in bildstarken Tableaux vivants erkundet der Film die Lebensrealitäten zweier abgeschlossener Gemeinschaften." (Falter)

Festivals:
Diagonale 2017 - Großer Preis: bester Spielfilm + bestes Sounddesign
Visionär Film Festival Berlin 2017 - Publikumspreis
Toronto International Film Festival 2016 - Spezial-Preis der Jury

Österreich/Südkorea/Argentinien 2016, 100 Min., Spanisch OmdU, DCP-2K, Farbe, 2,35:1, OT: LOS DECENTES, Regie: Lukas Valenta Rinner, Buch: Lukas Valenta Rinner, Ana Godoy, Martin Shanly, Ariel Gurevich, Kamera: Roman Kasseroller, Schnitt: Ana Godoy, Musik: Jim Kim, Jongho You, Ton: Nahuel Palenque, mit: Iride Mockert, Martin Shanly, Andrea Strenitz, Mariano Sayavedra u. a., Produzenten: Ana Godoy, Lukas Valenta Rinner, Produktion: Nabis Film, Koproduktion: Jeonju Cinema Project, Weltvertrieb: FiGa Films

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