Aheds Knie

Ein Film von Nadav Lapid

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Israel/Deutschland/Frankreich 2021, 109 Min., DCP-2K, FSK: 12, hebräische OmU-Fassung und deutsche Fassung; Regie und Drehbuch: Nadav Lapid; Beratung Drehbuch: Haim Lapid; Kamera: Shaï Goldman; Schnitt: Nili Feller; Ton: Aviv Aldema, Marina Kertesz, Bruno Mercere; Kostümbildnerin: Khadija Zeggaï; Produktionsdesignerin: Pascale Consigny; Haar & Makeup: Noa Yehonathan; Casting Director: Orit Azoulay; Regieassistenz: Jean-Baptiste Pouilloux; Script Continuity: Sveta Shelegovskaya; Line Producer: Pascal Metge; Ausführende Produktion Israel: Zehava Shekel; produziert von Judith Lou Levy; in Koproduktion mit Janine Jackowski, Jonas Dornbach, Maren Ade, Osnat Handelsman, Talia Kleinhendler, Olivier Pere, Remi Burah, Alexander Bohr, David Rosier, Toufik Ayadi, Christophe Barral, Nicolas Altmayer, Eric Altmayer, Christophe Rossignon, Pierre Guyard, Philip Boëffard, Frederic Jouve, Marie Lecoq, Thibault Gast und Matthias Weber; Assoziierte Produzentin: Eve Robin; mit Avshalom Pollak, Nur Fibak, Yoram Honig, Lidor Ederi, Yonathan Kugler u. a.

 

 

Pressekontakt:

 

Grandfilm GmbH

Tel. 0911 81006671

presse@grandfilm.de

 

Der israelische Filmemacher X. reist in ein abgelegenes Dorf inmitten einer Wüste, um in der dortigen Bibliothek seinen letzten Film vorzustellen. Seine Gedanken sind längst bei einem neuen Projekt, einem Film über die palästinensische Aktivistin Ahed Tamimi, die einige Jahre zuvor vor laufenden Kameras einen Soldaten geohrfeigt hatte. Bei seiner Ankunft in dem Wüstenort wird X. von Yahalom, der jungen stellvertretenden Leiterin der israelischen Bibliotheken, herzlichst empfangen. Vor der Veranstaltung wäre aber noch eine kleine Formalie zu erledigen: X. soll ein neues Formular unterzeichnen, mit dem er bestätigt, über bestimmte Themen nicht zu sprechen. Anstatt zu unterschreiben, beginnt X. einen leidenschaftlichen Kampf für die Meinungsfreiheit in seinem Land. Während seine Auseinandersetzung mit Yahalom immer verbissener wird und sich ein Showdown inmitten der Wüste anbahnt, versucht X. zugleich Kontakt zu seiner Mutter aufzunehmen, die gegen eine tödliche Krebserkrankung ankämpft …

Nadav Lapids erster Film nach SYNONYMES (Goldener Bär der Berlinale 2019) feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb der Filmfestspiele Cannes und wurde dort mit dem Preis der Jury ausgezeichnet.

Festivals und Auszeichnungen:

  • Internationale Filmfestspiele Cannes 2021 – Wettbewerb: Preis der Jury
  • Toronto International Film Festival 2021
  • New York Film Festival 2021
  • Internationales Film Festival Karlovy Vary 2021
  • Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg – Deutschlandpremiere
  • Viennale 2021
  • Around The World in 14 Films Berlin

 

Pressestimmen:

„Eine unverwechselbare Filmsprache und sensationelle Musikeinlagen.“ The Guardian

„Stilistisch eindrucksvoll und voller wütender Energie. Einer der interessantesten Regisseure des aktuellen Autorenkinos.“ programmkino.de

„Ein agitatives Politidrama in der Tradition des frühen Godard. […] Eine messerscharfe Abrechnung mit der Realität politischer Zensur in der Kulturpolitik.“ Frankfurter Rundschau

Nadav Lapid hat etwas von Ingmar Bergman, wie er das Kino als die einzig mögliche Sprache für seine Obsessionen und seine Vision der Welt sieht. […] Im Staub einer Westernwüste schreit ein Filmemacher seine Wut, seine Verzweiflung heraus. Er denunziert energisch wie die Künstler zum Schweigen gebracht werden.“ Dernières Nouvelles D’Alsace

★ ★ ★ ★ ★ Lapids Kino manipuliert den Zuschauer, um ihn in Krisengebiete zu führen, wo er mit dem Zustand der Welt, aber auch mit seiner eigenen Wahrheit, seiner eigenen Ambivalenz konfrontiert wird. Transfuge

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