Blutsauger

EIN FILM VON JULIAN RADLMAIER

DEMNÄCHST IM KINO
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Deutschland 2021, 125 Minuten, 1:1,66, DCP-4K, deutsche Fassung, Regie, Drehbuch: Julian Radlmaier; Kamera: Markus Koob; Schnitt: Julian Radlmaier; Tonmischung: Matthias Lempert; Szenenbild: Reinhild Blaschke; Casting: Julian Radlmaier, Ulrike Müller, Sara Wendt, Bastian Gascho, Ewelina Rosinska; Musik und Titelsong: Franui; produziert von: faktura film; Produzent: Kirill Krasovski; in Koproduktion mit WDR/arte, The Post Republic, Maier Bros. und Ludwig Kameraverleih; Koproduzent*innen: Michael Reuter, Niels Maier, Knut Maier, Stefan Laucher, Julia Mishkinene; unterstützt durch: Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Deutscher Filmförderfonds, Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Medienboard Berlin-Brandenburg, Film-und Medienstiftung NRW, Nordmedia; Weltvertrieb: ARRI Medien; mit Alexandre Koberidze, Lilith Stangenberg, Alexander Herbst, Corinna Harfouch, Andreas Döhler, Daniel Hoesl, Mareike Beykirch, Kyung-Taek Lie, Darja Lewin Chalem u. v. a.

 

Weltpremiere bei der 71. Berlinale 2021 im Wettbewerb „Encounters“

 

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August 1928. Der sowjetische Fabrikarbeiter Ljowuschka wird als Trotzki-Darsteller für den Film „Oktober“ des Regisseurs Sergei Eisenstein gecastet. Doch seine Träume vom Künstlerleben platzen, als der echte Trotzki bei Stalin in Ungnade fällt und er aus dem Film herausgeschnitten wird. So flieht der romantische Träumer aus der kommunistischen Heimat und will sein Glück in Hollywood versuchen. Noch steckt er allerdings in einem mondänen deutschen Ostseebad fest, wo er als verfolgter Aristokrat verkleidet das Geld für die Überfahrt nach New York zusammenstehlen will. Bei einem seiner Streifzüge lernt er die junge Fabrikbesitzerin Octavia Flambow-Jansen kennen, die die Sommermonate mit ihrem tölpelhaften Diener Jakob am Meer verbringt. Die exzentrische Millionärin interessiert sich für den geheimnisvollen Flüchtling und bietet ihm Unterschlupf in ihrem luxuriösen Herrenhaus. Schnell fliegt seine Tarnung auf, und noch schneller hat er sich in seine schillernde Gastgeberin verliebt – sehr zum Verdruss des literarisch ambitionierten Jakob, der ebenfalls für die Chefin schwärmt. Eine sommerliche Romanze bahnt sich an – dumm nur, dass in der Gegend Vampire ihr Unwesen treiben. Und noch dümmer, das Octavia selbst ein Blutsauger ist.

Julian Radlmaiers neuer Film nach SELBSTKRITIK EINES BÜRGERLICHEN HUNDES feiert seine Weltpremiere bei der 71. Berlinale 2021 im Wettbewerb „Encounters“. Schon vorab wurde das Drehbuch mit der Lola, dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet.