SELBSTKRITIK EINES BÜRGERLICHEN HUNDES

EIN FILM VON JULIAN RADLMAIER

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Deutschland 2017, 99 Min., DF/OmeU, DCP, Farbe 1,37:1, FSK: ab 0 Jahre, Regie & Buch: Julian Radlmaier, Kamera: Markus Koob, Schnitt: Julian Radlmaier, Produzent: Kirill Krasovskiy, Set-Design: Merle Vorwald, Kostüm: Natia Bakhtadze, Sara Wendt, Ton: Kai Ziarkowski, Tongestaltung: Christian Obermaier, Mischung: Tobias Bilz, Silvio Naumann, Coloristin: Matilda Mester, Regieassistenz: Jan Bachmann, 1st A.D.: Naemi Buechtemann, Produktionsleitung: Hanna Cramer, mit: Julian Radlmaier, Deragh Campbell, Kyung-Taek Lie, Beniamin Forti, Ilia Korkashvili, Zurab Rtveliashvili, Bruno Derksen, Anton Gonopolski, Johanna Orsini-Rosenberg, Mex Schlüpfer. Gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg und der Nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen.

Ein bürgerlicher Windhund gesteht, wie er vom Filmemacher zum Vierbeiner wurde: Weil er gerade keine Förderung bekommt, sieht JULIAN sich gezwungen, einen Job als Erntehelfer anzunehmen. Als er der jungen Kanadierin CAMILLE weismacht, es handele sich dabei um die Recherche für einen kommunistischen Märchenfilm, in dem sie die Hauptrolle spielen soll, will sie ihn begleiten und Julian spinnt romantische Fantasien. So landen die beiden in der trügerischen Idylle einer ausbeuterischen Apfelplantage. Während Julian unter der körperlichen Arbeit leidet und sich vor den merkwürdigen Zimmergenossen in den Containerbaracken fürchtet, stürzt sich Camille enthusiastisch in die vermeintliche Recherche und freundet sich mit HONG und SANCHO an, zwei wundergläubige Proletarier auf der Suche nach dem Glück. Für Julian wird es zunehmend schwieriger, den kommunistischen Filmemacher zu performen, außerdem kommt ihm ein Vorzeigearbeiter mit amerikanischen Träumen in die Quere, ein stummer Mönch mit magischen Kräften und einem Sprung in der Schüssel tritt auf, die Plantagenbesitzerin wird versehentlich getötet und eine versuchte Revolution endet in Ratlosigkeit. Da kommen die Spatzen in den Bäumen mit einem unerhörten Plan…

Pressestimmen:

  • „Ein sehr lustiger deutscher Film, der den Mut hat, sich nicht ernst zu nehmen und gleichzeitig utopisch zu sein, und von der Revolution zu erzählen. Eine politische Komödie.“ SWR
  • „Ein wundervoll komischer, unglaublich raffinierter und vor Anspielungen berstender Film“ DIE ZEIT
  • „So lässig und lustig hat sich das deutsche Kino lange nicht mehr junger Lebenswelten angenommen: Julian Radlmaiers anarchische Komödie ist ein Highlight dieses Sommers.“ DER SPIEGEL
  • „Schöner und reflektierter kann man sich den gesellschaftlichen Verhältnissen und ihren ideologischen Grundlagen im Kino kaum annähern.“ Abendzeitung
  • „Der beste deutsche Film der diesjährigen Berlinale“ programmkino.de
  • „Zählt zum Besten (und Lustigsten), was in Sachen Utopie seit langem zu sehen war.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • „Systemkritik hatte lange nicht einen so unschuldigen und frischen Klang“  Der Freitag
  • „Sehr intelligent und vor allem ungeheuer komisch.“ perlentaucher.de

Festivals:

  • International Film Festival Rotterdam 2017 – Weltpremiere
  • 67. Berlinale – Perspektive deutsches Kino – Deutschlandpremiere